Aktivriege
Jahresbericht
Schon bald gehört das Jahr 2011 der Vergangenheit an, wahnsinnig. Das abgelaufene Vereinsjahr, welches bis zum 30.09.2011 dauerte, gehört sicherlich zu den ruhigeren in den vergangenen Jahren. Das macht auch nichts.
Was haben wir alles erlebt? Der grösste Anlass war wiederum das seeländische Turnfest in Grossaffoltern. Von der sportlichen Leistung her ein Turnfest zum Vergessen. Seit vielen Jahren waren wir nicht mehr so schlecht klassiert gewesen wie auf der Rangliste im Juni. Auf Details möchte ich hiermit nicht eingehen und verweise an dieser Stelle auf den separaten Bericht in unseren Vereinsheft. Vom Turnfest her, d. h. von der Organisation bis zum Fest, war es ein wirklich schönes Landfest. Leider machte allen das schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung. Nun wie gesagt, das Fest ist inzwischen abgehakt. Schauen wir doch lieber an das nächste Seeländische in Lyss.
Das erste Quartal im Vereinsjahr ist jeweils nach den Herbstferien. Es ist meines Erachtens auch das interessanteste und vielfältigste. Dabei stehen die Grundelemente des Turnens an oberster Stelle. Das Volleyballspielen wird auch wieder im Trainingsplan aufgenommen, und schliesslich finden die Wintermeisterschaft sowie der Schlussabend statt. Leider hat es an der Wintermeisterschaft nicht so viele Teilnehmer wie erwünscht, aber wir ziehen das eisern durch. Der Schlussabend erfreut sich jeweils grosser Beliebtheit und wir sind immer ein grosser Schwarm, der durch die weihnächtlichen Gassen Biels und schliesslich in ein Restaurant zieht.
Nach den Weihnachtsferien geht es mit grossen Schritten an die Vorbereitung des Turnfestes, was selbstredend nach den Ostern noch intensiviert wird. Im Juni ist jeweils Hochbetrieb was die Turnfeste angeht. Dann kommt mal das grosse Ausatmen, die Sommerferien. Es gibt Leute, die über die Sommerferien hinaus in einem Tiefschlaft sind. Dann sieht man leider nicht mehr so viele TurnerInnen in der Turnhalle. Eigentlich findet ja das Turnen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Turnhalle statt, sondern mehrheitlich draussen. Ich stelle jeweils ein Alternativprogramm zusammen, welches auch bei sehr wenigen Teilnehmenden durchgeführt werden kann. Es wäre ein schöner Zug, wenn mehr Leute mitmachen würden.
Was sich sehr gut eingependelt hat, ist die Zusammenlegung am Donnerstag mit der Unihockey-Equipe. Dies wird jeweils gemacht, wenn am Donnerstag nichts Spezielles auf dem Trainingsplan steht. An dieser Stelle ein Merci an die Fitnessriege.
Nachdem ich verschiedentlich wegen der Gymnastik „angekickt“ wurde, nehme ich nochmals einen Anlauf und werde eine Gymnastik zusammenstellen. Ein erstes Gespräch mit möglichen Interessenten hat stattgefunden. Nun bleibt zu hoffen, dass dann auch alle mitmachen und wir in Lyss in der Kleinfeldgymnastik an den Start gehen können.
Selbstverständlich möchte ich es nicht unterlassen, all meinen Leitern zu danken, die sich das ganze Jahr zur Verfügung stellen, um die über 70 Abende zu leiten. Merci Jan Christen, Reto Gugger, Andreas und Rölu Ulmann, ihr macht einen sehr guten Job. Denn ohne eure Hilfe wäre es schlichtweg unmöglich, den Turnbetrieb aufrecht zu erhalten. Danken möchte ich auch sonst allen, die in irgendeiner Form unseren Verein unterstützen.
Rémi Prétôt
Chef Aktive
Minigolf in Studen
Zu fünft fuhren wir am Dienstag, dem 6. September 2011, mit den Velos von Biel nach Studen, um unseren STV-Biel Minigolf-Champion zu küren. Sandra und Roger Obergsell, Joëlle Croisier, Jan Christen und ich nahmen die Herausforderung an. Nach dem Aufwärmen auf Bahn 1 stellten sich uns plötzlich 17 Hindernisse in den Weg. Wir meisterten alle mit Bravour und 1 bis 7 Schlägen. Roger hat bewiesen, dass er der Minigolf-Crack in unserer Aktivriege ist. Im Anschluss ans Spielen hatten wir dann noch im Restaurant Florida als auch bei der Heimfahrt viel Zeit, um alle missglückten oder speziell gut gelungenen Schläge Revue passieren zu lassen.
Reto Gugger
Fondue-Essen vom 20.09.11
Acht fitte Turnerlein - Ob alle Fondue lieben?
Nadia hat es nicht gemocht, da war'n es nur noch sieben
Sieben durstige Turnerlein. Die Kellnerin fragt: "Wein?
Sechs davon bejahen. Nur Zoe die sagt "Nein"
Sechs flinke Turnerlein, die rühren im Caquelon
Alle tunken Brot, nur Michu schwimmts davon
Fünf müde Turnerlein, die haben dann bezahlt.
Nach wenigen Minuten sagt Erika "Bis bald"
Vier satte Turnerlein, sind nach Haus' geradelt
Joëlle hat kein Licht dabei, drum wurde sie getadelt
Drei schnelle Turnerlein, Obis fahr'n grad'aus
Reto und sein Velo fahren links, nach Haus'
Ein einsames Turnerlein, das war nicht gern allein
Drum trat's in die Pedale und radelte rasch heim
Reto
Seeländisches Turnfest 2011
Das diesjährige seeländische Turnfest fand am Wochenende vom 18./19. Juni 2011 in Grossaffoltern statt. Um es gleich vorwegzunehmen: Es war resultatmässig seit langem für uns das schlechteste Turnfest. Die Gesamtpunktezahl von 23.24 sagt schon alles.
Gross muss man dieses Resultat nicht analysieren. Es tönt nun, als suchte ich nach einer Ausrede, aber dieses Jahr dürfen wir dem Wetter die grösste Schuld geben. Der Wettergott meinte es heuer gar nicht gut mit uns Turnern. Es regnete zwischendurch so fest, dass es teilweise zu Unterbrüchen an den Wettkämpfen kam. Nun aber alles der Reihe nach.
Unser erster Wettkampfteil war die Pendelstafette. Und es begann bereits schlecht. Ändu Ulmann holte sich während dem Wettkampf eine Zerrung am Bein. Der Wettkampf musste unterbrochen werden. Da wir mit einer ungeraden Zahl Turnender dastanden, musste nach Reglement ein oder eine TurnerIn ausgelost werden, die vom Wettkampf gestrichen wurde, damit die Pendelstafette wieder mit einer geraden Anzahl Turnender aufgenommen werden konnte. Es traf zu seinem Leidwesen Dominic Ulmann. Leider können wir da keinen Einfluss nehmen. Die Pendelstafette musste also wiederholt werden. Die äusseren Bedingungen waren nicht gerade top und schliesslich erreichten die noch 8 SprinterInnen eine Punktezahl von 7.16. Das ist jetzt überhaupt kein Vorwurf an jemanden, aber das ist die schlechteste Punktezahl seit langem. Es lag schlichtweg nicht mehr drin. Die Stimmung war unter den gegebenen Umständen nicht gerade berauschend. Nun galt es trotzdem vorwärts zu schauen.
So machten wir uns auf den Weg zum zweiten Wettkampfteil, dem Fachtest Allround. Mit Ändu mussten wir zuerst noch bei der Sanität vorbei um einerseits seine Verletzung zu behandeln und andererseits das erforderliche Arztzeugnis ausstellen zu lassen, um ihn von den anderen Disziplinen dispensieren zu lassen. Wir probierten uns für den Fachtest Allround einzuspielen, mussten aber angesichts der misslichen Wetterbedingungen dieses Vorhaben abbrechen. Es regnete und windete was das Zeug hielt. Nichts desto trotz mussten wir an den Start. Das Wetter war immer noch sehr schlecht, und man kann sich ja vorstellen wie es ist, wenn man mit nassen und vom Winde verwehten Bällen herumspielen und rennen muss. So mussten wir auch hier unsere schlechteste je erreichte Punktezahl im Fachtest Allround zur Kenntnis nehmen, 7.20. Ehrlich gesagt hätte ich am liebsten laut in die Welt geschrien. Aber es nützt ja nichts. Der einzige Trost war, dass es allen gleich ging.
Der dritte Wettkampfteil bildete wie in den vergangenen Jahren das Kugelstossen. Da Ändu wie erwähnt ausfiel, konnten nur noch 7 Kraftbolzen an den Start. Dort schaute wenigstens die beste Note für uns heraus. Es wurde eine 8.88 gestossen, solide wie immer.
Dies ergab eine Gesamtpunktezahl von 23.24, was in der vierten Stärkeklasse den 33. Rang von 48 klassierten Vereinen bedeutete. Wäre ich Fussballtrainer, ich wäre glatt in die Wüste geschickt worden! L
Wie bereits angetönt war es resultatmässig ein Turnfest zum vergessen. Es gibt da schlichtweg nichts zu ergänzen. Was will man noch sagen? Es ist einfach sehr schade, wenn man sich ein halbes Jahr auf das Turnfest vorbereitet und dann am Turnfest solch missliche Wetterbedingungen vorfindet. Die ganze Vorbereitung war sozusagen für die Katze. Aber mit Jammern kommt man ja bekanntlich auch nicht weiter. Und fairer Weise muss auch erwähnt werden, dass es für alle gleich war. Die einen fanden etwas bessere Bedingungen vor, die anderen schlechtere. Das Ganze verkam zu einer Lotterie. So ist es halt eben. Das Turnfest findet schliesslich auch draussen statt.
Trotz des Resultats war es ein gut organisiertes Turnfest, und die Turnerfamilie fand sehr gute Anlagen vor. Dank des guten Einsatzes seitens des Organisators und eben der guten Anlagen konnte ein richtiges Schlammfest verhindert werden.
Leider gingen aus vorwiegend familiären und beruflichen Gründen dieses Jahr keine EinzelturnerInnen von unserem Verein an den Start. Somit sieht unsere Resultatübersicht etwas mager aus.
An dieser Stelle möchte ich trotzdem allen Turnern und Turnerinnen für ihren Einsatz danken. Wir dürfen uns nicht entmutigen lassen und schauen bereits ins nächste Jahr nach Lyss. Vielen Dank auch den Leitern für die Vorbereitungszeit und allen Supportern für die Unterstützung sowie sonst allen, die sich für unseren Turnverein einsetzen.
Euer Oberturner
Rémi
Vereinsturnen 3-teilig
Pendelstafette 7.16
Fachtest Allround 7.20
Kugelstossen 8.88 Total 23.24
Trainingszeiten
Schule Primarstufe Madretsch
Madretschstrasse 67
Dienstag 20.00 - 21.45
Donnerstag 20.00 - 21.45

